Thursday, April 27, 2006

Traum A (welch Wortspiel…)

gegangen
gerannt
gewartet
gelauert
getrauert
gelacht
im kreise gedreht

am anfang steh ich am ende,
die etwas befremde doch nicht angefleht

hatte ich es dazwischen drauf abgesehen?
wollte dazu gehen? will ich das noch wissen?

hab soviel darüber und mich nachgedacht,
mich selber verlacht, den sinn ins vergessne gerissen.

irgend ein problem scheint noch immer da
vielleicht nur ein fauxpas, aber sicher da ein gefühl

hab ich nicht endlich alles in mir tot,
da dies frieden bot? wähne ich doch mein herz kühl

die gedanken kann ich nicht mehr fassen,
will sie frei lassen, mich nicht mehr kümmern

die grausamkeit lässt mich nicht schlafen
sie lässt mich nicht schlafen, nicht wachen, nur wimmern

Posted by Gedankenanschläge at 20:57 Comments Off on Traum A (welch Wortspiel…)
Wednesday, April 26, 2006

Einzelgang

es riecht nach ozon
und die welt ist hier
es wird etwas dunkler
wer braucht den rest schon
alles wichtige bei mir
in diesem regen geh ich unter

Posted by Gedankenanschläge at 21:56 Comments Off on Einzelgang
Tuesday, April 25, 2006

Sichtkontakt

Hallo, da, wenn du’s bist, hallo
Ah, das fühlt sich besser an
Wenn ich die Augen sehen kann
Die sind wirklich schön, deine Gedanken so

Da könnt ich fasziniert Stunden lang hinsehn
Nur in was sagen liegt die Schwäche
Hab Angst dass ich die Stimmung breche
Also guck ich nur mal kurz um zu verstehn

Sowieso ‘ne Farce
Du könntest mich zwar sicher tragen
Doch leider lauf ich lieber selbst
mh mh
Denn in deinen Augen las
Ich, ich muss dich nicht fragen,
Das du das auch von mir hälst
hm

Schade eigentlich,
Auch nach so vielen malen,
Denn ich find dich nicht nur schön
Sondern, weil du so seltsam bist,
Denn auch du kennst diese Qualen,
mag ich dich

Posted by Gedankenanschläge at 22:51 1 Comment »
Monday, April 24, 2006

SMS an den Himmel

Sonne, Mond und Sterne
sind wie ‘ne Laterne
leuchten mir Tag ein Tag aus
unter ihnen liegt mein Haus

die Sonne die ist warm und nett,
unter ihr ein Stein ein Bett
bringt gute Laune, ruhige Zeit,
führt manchmal in die Dämlichkeit

der Mond ist mir ein liebes Weiß
im tiefsten Schwarz, macht kalt und heiß
schreckt Liebe, Mystik, Wahnsinn hoch
macht immer Einsam, brauchst sie doch

die Sterne sind blos drum herum
glitzern zum Mond die Vergeltung
verbrennen unter der Sonne Gesicht
Ich bin beides, ihr interessiert mich nicht

Posted by Gedankenanschläge at 22:25 Comments Off on SMS an den Himmel
Sunday, April 23, 2006

Stilles Lied

schließ die Augen, atme ein
kalt soll’s in der Lunge sein

kribbeln soll es auf der Haut,
die Haare stehn, ein Luftzug laut

sein, damit du einmal spürst
wie du deinen Körper führst

in der Stille atme nicht
da sonst der Gedanke bricht

lass den Wind durch dich hindurch,
spühre deine leichte Furcht

atme noch einmal aus und ein,
dann Augen auf und Rache schrei’n

Posted by Gedankenanschläge at 18:12 Comments Off on Stilles Lied
Sunday, April 23, 2006

Tomorrow

i am sitting in this hall by now
i’m guessing how much i do know
i’m guessing how you now might feel
outside i smile, inside i kneel

we learned how to pass each other
showing just no sign to bother
sometimes i hope a little red
was in your face, but i regret

that and always at last
when noones around,
no breath, no sound
and day’s light has passed

i break and noones there
to help me up and help me out
and wipe away my stupid doubt
this day and me are fair

to each other and collapse

Posted by Gedankenanschläge at 02:48 Comments Off on Tomorrow
Thursday, April 20, 2006

Masterpiece of the Jester

dancing through the winters night
broken summers heart inside
knowing that the spring will come
but also growing autumns might

laked the knowledge
to understand the ways
but gained wisdom,
then pain set him ablaze

all the world knows
but the scene is quiet
thoughts of a crippled brain
dried leafets break the riot

everything as always, different
the way it goes, nothing else
cold and dark the winters night
sommer starts seeing autumns face

always trying, trying to be
with all the world around
picked some people to trust
now unsure about a breaking bond

trying to be what he just is
in and outside, everywhere
as what he thinks he was,
the voices tells it´s neither nor

voices in the head and eyes upon himself
seeing all the heavy failing
i want, i can´t and noone would
trust my feelings? but these whisper in
my ears. and there. sometimes. someone.
there are between cliffs and lonlyness
pretty eyes that lift me up
feelings died, replaced by consciousness

Jester´s dancing all alone
making people feel
what he can not, considering his
bloody chambers made of steel

even caged and missing air
he will not fall apart
hoping for a time will come
when he will loose his masking guard

Posted by Gedankenanschläge at 23:13 Comments Off on Masterpiece of the Jester
Thursday, April 20, 2006

Regenpfütze, Sonnenschein

ein Schritt
ein Wind
die Glut
sie glimmt

der Sonne Strahlen funkeln hell
brechen und verschwinden schnell
taumeln wunderschön umher
sinken in ein Lichtermeer

ein Hauch
ein Wort
der Rauch
dringt fort

Senk ich den Finger sanft hinein
die Kuppe trägt den Lichterschein
schreiben Kreise ein Gedicht
Der Tropfen rinnt auf mein Gesicht

Dunkel
und kalt
ein Schatten
macht halt

Bäume rasseln, Funken fallen
die hart sich in die Seen krallen
malen Feuer in mein Haar
benetzen kühl das Lippenpaar

ein Blick
ein Laut
den Trick
durchschaut

als hätte Janus ich geseh’n
bleib ich vor dem Wasser stehn
starr nocheinmal tief hinein.
Schau mich an und lass es sein

Posted by Gedankenanschläge at 02:41 Comments Off on Regenpfütze, Sonnenschein
Wednesday, April 19, 2006

Der lust’ge Wandersmann

Wörter die dann keiner liest
Wasser das nach oben fließt
Masken die, wie mein Gesicht
Leer und kalt und drauf erpicht
Kein Vermuten zuzulassen
Willkommner Schmerz mich so zu hassen?
Ein Blick – der nur Stur grad aus
Denn seitwärts ist der Grund dafür
Ein unerreichbar lockend Graus
Wie schöne Stimmen hinter der Tür
Mit tausend Siegeln und wieder, wieder
Seh ich nur mit Augen und brech nieder

Wütend stell ich wieder fest
Das meine Beine mich noch tragen
Ich will das man mich fallen lässt,
Wenigstens Ohnmachts Zeichen ragen
Wie dumm ich hoffe es zu wissen
Das der Raum nicht nur von meinem
Suchend Blick zerfurcht, zerschlissen
Dies ist wie Kinderei von beiden
Nur mit viel zu vielen Regeln
Ich leg mich wieder einfach hin
Und denke nach, denn darin bin
Ich mich überzeugend, Leben

Ich reiß mich an den Schultern hoch
und geh und denk und schaff und such

Posted by Gedankenanschläge at 12:47 Comments Off on Der lust’ge Wandersmann
Tuesday, April 18, 2006

Verzweiflung und Katharsis

stürmend tosend schlägt empor
der Gedanken wirrer Chor
fesselt und umzingelt mich
als ob ich meiner selbst entwich

seh ich doch mein krankes Spiel
das mir nicht gelingen will
ist sicherlich nur deine Schuld
und ich beug mich deinem Kult

ich kenne deinen Namen gut
deine Verwirrung stiftet Mut
so glaub ich nun kein einz’ges Wort
und lasse meine Hoffnung fort

so sieh mich wandeln Tag für Tag
so sieh dich wandeln und ich frag
mich wie ich heute bin
der Subjektivitäten Herr
ich liebe dieses Spiel so sehr
ich verlier nie, ich gewinn
so weiß ich nichts und ahne alles
schwimm alleine durch ein kaltes
schwarzes Meer mit Monstren drin
die mich gern zerreißen wollen
ich lebe meines Wahnsinns grollen…
doch warum bin ich nur so ruhig
lass Welten ziehn und Sterne sterben
lass Leid und Schmerz mich nicht verderben
lass anmutigen Frieden ziehn
lass meines Wahnes Feuer glühn!

reiß ich bald mein Herz heraus
zeig es vor und wasch es aus
dann seh ich dich und du befleckst
auf neu’s das blutige Gewächs

du bist nicht mehr nicht allein
und willst doch zusammen sein
friss dich auf wie ich es tu
die Frage stellen kannst nur du

so sieh mich wandeln Tag für Tag
so sieh dich wandeln und ich frag
mich wie ich heute bin
der Subjektivitäten Herr
ich liebe dieses Spiel so sehr
ich verlier nie, ich gewinn
so weiß ich nichts und ahne alles
schwimm alleine durch ein kaltes
schwarzes Meer mit Monstren drin
die mich gern zerreißen wollen
ich lebe meines Wahnsinns grollen…
doch warum bin ich nur so ruhig
lass Welten ziehn und Sterne sterben
lass Leid und Schmerz mich nicht verderben
lass anmutigen Frieden ziehn
lass meines Wahnes Feuer glühn!

so ist dein Bett zwei Herzen voll
wart’, voll ist falsch, denn sie sind hohl
magst du mir nicht wenigstens sagen
hab ich dies Gefühl umsonst im Magen

doch warum bin ich nun so ruhig…
sag etwas, komm, flüster ruhig…
warum bist du blos so still…
es gibt nichts was ich hören will…
doch warum bin ich blos so ruhig?
sag etwas, komm flüster ruhig…
mag nur hören was es ist
was durch deine wundersamen Augen
von mir aufgenommen und mich frisst
sags mir, denn ich will dir glauben
denn ich weiß es eben nicht
deshalb bin ich nun so ruhig
denn ich kann nicht untergehen
in dem Meer mit Monstren drin
die mich gern zerreißen wollen
deshalb bin ich nun so ruhig

Posted by Gedankenanschläge at 20:55 1 Comment »