Tuesday, October 31, 2006

klar

klar
und meine Nerven zittern
wahr
ich seh’s, die Erde bebt

ein Sturm trifft mich statt Wind
wo Gedanken verlaufen sind

klar
hab ich’s erlebt
war
mit freudigem zittern

bald weiß ich nichts mehr
nicht jetzt, ich denke klar
denken solange bis nichts mehr
ist wie es mal war

Posted by Gedankenanschläge at 17:38 Comments Off on klar
Sunday, October 29, 2006

laughing at you, laughing at you all

haha
I walk through the streets and people know me
because I don’t want them to know me
haha

they seek to know me
or to gain insight into my doing
of course they don’t do all the time
but I’m gonna keep them guessing

I don’t have to trick most of them
they got the wrong clue by them selves
the few one’s left I don’t show me
for they could understand my behavings

I never said that this would be a good idea
so fuck you, don’t understand and get out of here
I never said that this would be the final truth
perhaps I just said that to make you even more confused

Posted by Gedankenanschläge at 17:27 Comments Off on laughing at you, laughing at you all
Thursday, October 26, 2006

Tag und Nacht

Die Schatten in den Gräsern, Bäumen,
Feldern, Steinen, Farnen, Zäunen
neben gelblich blendend Glanz
ein unbewegter Lichtertanz

in einem Winkel in mein Auge
Sonne, Wolken, Berge, Nebel
atme ein damit ich glaube
hier zu sein, ohne den Knebel

singe ich zur Musik mein Herz
hier bin ich allein
nicht einsam, kein Schmerz
denn verloren will ich sein

die Wolken ziehen,
vom Wind fortgetrieben
die Sonne geht fort
statt ihrer Sterne dort

ich geh ins Haus
und schließ mich ein
ich will nicht raus,
nicht einsam sein

spiele Bilder und Musik
lenk’ mich ab von Selbstkritik
bis ich einmal schlafen muss

das was kommt sind auch Gefühle
meine, mit den’ ich gerne spiele
zerreißend, manchmal, doch im Fluss

Posted by Gedankenanschläge at 02:30 Comments Off on Tag und Nacht
Wednesday, October 25, 2006

, the angles come

seek for me, I am bleeding
I set up a trail of blood
leading through the strangest feeding
follow it and show me god

can’t establish walking feet
with your wings you’re gonna come
next to my blood, my daemon seed
hurry, you took much too long

come for me!
enlighten me!
dolly of my raging mind
give me your wings!
I want your wings!
there are things for me to find

hahahaHAHAhaHA
a medicine to the paralized
got to say, I really gotcha
burning feelings, yet not dazed

no need to scare from this small reading
come, enjoy your rage for once
feeling good beats feeling nothing
and party is a damn good chance

come for me!
enlighten me!
dolly of my raging mind
give me your wings!
I want your wings!
there are things for me to find

Posted by Gedankenanschläge at 14:46 Comments Off on , the angles come
Wednesday, October 25, 2006

where reason breakes

I could squirm everything for no reason
there are things trying to make me do something
that should not be affecting me
no help
it tears me apart
nothing tears me apart
I am victim and gifted
with a gift no one should want
but now I want it so bad
a drug I can’t escape
I brake day to day
but rebuild the ruins everytime
I guess it’s just a matter of time
until I am weak for a too long time
with nothing worth to fall for it
and I’ll turn into the beast we are
or find redemption in the total break

dangerous word, bad, dangerous words

Posted by Gedankenanschläge at 04:55 Comments Off on where reason breakes
Wednesday, October 25, 2006

ein Versuch mich mir zu erklären

Ich denke, also bin ich.
Da ich bin, stellt sich mir die Frage, wieso ich bin.
Am Anfang der Antwort dieser Frage stellt sich die Frage, wieso die Existenz ist.
Diese Frage kann ich nicht beantworten, denn eine Existenz die aus ihren eigenen Regeln heraus entsteht, ist widersprüchlich.
Ebenso ist der Gedanke, dass ein Gott diese Existenz schuf für mich nicht nachvollziehbar, denn ich könnte ihn nicht erfassen, zumal er als Existenz auch außerhalb der Regeln dieser Existenz für diese Existenz widersprüchlich ist wenn er nicht wie ich in einer anderen Existenz existiert oder aus seinen eigenen Regeln heraus entstand und somit ebenfalls widersprüchlich ist.
Daher glaube ich nicht an einen Gott, auch wenn ich hoffe, dass ein guter Gott diese Existenz schuf und über sie wacht.
Da ich aber in der Antwort weiter gehen muss, muss ich einen Gott oder Götter als nicht existent betrachten, da ich nicht an sie glaube, nur auf sie hoffe.
Ich bin also innerhalb einer Existenz deren Existenz ich in keiner Weise verstehen kann, aber weiß, dass sie existiert.
Nun stellt sich direkt die Frage, wieso ich bin.
Mein Körper folgt den Gesetzen dieser Existenz und kann damit also in ihr existieren.
Die Frage, die bleibt, ist also, wieso ich denken kann.
Ich glaube nicht an Seelen, da ich nicht weiß ob etwas wie eine Seele in dieser Existenz existieren kann.
Da ich zur beantwortung meiner Frage weitergehen muss, muss ich Seelen auf Grund meines Unglaubens als nicht existent erachten.
Die Antwort die sich ergibt, ist, dass mein Körper, welcher ein Organ beherrbergt, welches laut den Wissenschaften mein Denkzentrum sein soll, was auf Grund vieler Geschehnisse glaubwürdig erscheint, ich es also als tatsächliches Zentrum meines Denkens betrachte, ohne es tatsächlich zu wissen, und es somit die Basis meiner Gedanken ist, das ich also auf Grund der Art meiner Existenz denke.

Es ergibt sich also, dass ich bin, weil ich denke und denke weil ich bin.

Da sich dies ergibt, lautet die Antwort, die sich daraus ergibt also: Weil es so ist.

Es gibt also keinen Grund für meine Existenz, weder für meine körperliche, noch für meine geistige, die miteinander verknüpft sind.
Da meine Existenz keinen Grund hat, schließe ich daraus, dass die Existenz alles anderen und auch alles anderen Lebens und auch aller anderen Menschen ebenso keinen Grund hat.

Dies treibt mich zu einer weiteren Schlussfolgerung, denn damit scheint alles und seine Zustände egal.
Ich könnte theoretisch töten, zerstören und sterben und es wäre egal.
Ich könnte theoretisch tun und lassen, was mir in den Sinn kommt.

Ich werde dabei dadurch beschränkt, dass mein Körper über Grundhandlungsmuster und “Schwächen” verfügt, die mein Denken beeinflussen und meine Möglichkeiten beschränken.
So unterliege ich den Regeln dieser Existenz und verspüre mit meinem Körper Schmerzen, Hunger, Müdigkeit, Freude, Leid, Verzückung, Depression und den Drang zum anderen Geschlecht. Ich hoffe, ich habe hierbei nichts elementares vergessen.

Ich kann also innerhalb meiner Möglichkeiten alles tun, so widersprüchlich es auch meinem Denken und Moralempfinden erscheint, ohne einen Zustand zu schaffen, der nicht egal ist. Hätte ich die Möglichkeit, die Menschheit auszulöschen oder gar unsere Galaxie zu vernichten, ich könnte es tun, weil es egal ist.

Die erste Konsequenz des absoluten Akzeptierens dieser Theorie scheint im Anbetracht des meisten menschlichen Denkens der Selbstmord zu sein um der Sinnlosigkeit zu entgehen oder an Stelle des Selbstmords die Grundlosigkeit ausleben und ohne Rücksicht auf sich und andere ihren Trieben und Gefühlen folgen.
Beides ist nachvollziehbar.
Ich denke jedoch, dass viele anstatt diese Theorie zu akzeptieren sich in andere, für mein Denken widersprüchliche, Theorien flüchten werden.

Ich lebe noch und ich lebe friedlich und gutmütig ohne dabei zu vergessen, wie ich denke und was mein Körper braucht.
Der Grund hierfür liegt darin, dass ich meine Theorie nicht absolut Akzeptiere, auch wenn sie mir absolut schlüssig erscheint.
Ich halte Abstand zu den meisten Menschen, die diese Theorie nicht begreifen können oder wollen und umgebe mich mit den wenigen die sich mit ihr beschäftigen und sie erfassen können.

Denn es ist nur eine Theorie.

Ich könnte mich irren.
Jemand könnte eine schlüssigere Theorie entwickelt haben.
Oder es gibt etwas, dass ich noch nicht kenne, was meine Theorie erweitern würde.

Ich lebe so weiter um mein Wissen zu erweitern, denn ich kann nicht alles wissen.
Damit ist mein Tod, dessen Existenz und Zeitpunkt mir egal ist, da er ausgehend von meiner Theorie egal scheint, das Ende meines Weges auf der Reise zu einem Ziel, was ich also wohl nicht erreichen kann und was auf Grund unserer Beschränkungen wohl niemand erreichen kann, da er die einzige Methode ist meine Suche zu beenden und ich ihm nicht entgehen kann.

Wichtig sind mir nunmehr nurnoch alle Gefühle die ich empfinden kann, ohne dabei bei ihrem Erlangen andere denkende Existenzen, welche über ein Bewusstsein verfügen, zu beeinflussen, was sehr schwierig ist und was ich zu meinem Leidwesen nicht schaffe, ohne dabei sagen zu müssen, dass ich es nicht probiere. Weiterhin bin ich allen anderen, die meine Worte (Im Sinne von “Sie können lesen, was ich schreibe, müssen es aber nicht verstehen) verstehen können oder in sonstiger Art und Weise über eine mir verständlich erscheinende Denkstruktur verfügen, friedlich und gutmütig gesinnt um im gewissen Maße ihre Friedlichkeit und Gutmütigkeit mir gegenüber zu Gewährleisten, zumal positive Gefühle von mir mehr geschätzt werden, als negative, wobei es leider(?) jedem bis zu einem gewissen Grad selbst überlassen bleibt, was er als positiv und negativ empfindet.

PS: Das ist kein Dogma :P

Posted by Gedankenanschläge at 03:49 Comments Off on ein Versuch mich mir zu erklären
Friday, October 20, 2006

a black candle

once i drew a candle out of blackened wax
a long white wick i dipped into a dark fluids hacks

it grew tall and thin, so
unknown what to receive
and the story written into
told by silence and grieve

i carved scars into it
everywhere into it
for i’d be blind
to the things behind

everytime i lit that candle
i’ve been broken to the ground
it burned down to half its size
in a half of a years round

i learned what i had to know
i learned that it’s been just me
who wrote blood under my vow
and stopped burning it away

a whole year passed
and i’ve been well
and not at last
i can’t fear hell

i’ve been surprised
by my demise
the moment I lit it
I blew it out
for crying out loud

Posted by Gedankenanschläge at 21:17 Comments Off on a black candle
Saturday, October 14, 2006

where have I gone

my sight, closing down
where am I, I don’t know
I am in some place thats dark
but I can’t say it’s cold in it
I can remember to have left
from home, but where have I gone

this place looks sad
though peaceful with
fields around
and a warm glow
in the dark
and clouded sky
trees by the ways
that sweep so nigh

my sight still keeps blurred
I feel alone in this empty ways
this is a beautiful sad place
with perfect peace leading me down
sleeping under trees and clouds and wind
I want to stay but have to leave
the way out is known, but how to get
here again, where have I gone

Posted by Gedankenanschläge at 19:30 Comments Off on where have I gone
Thursday, October 12, 2006

das letzte Lied

keine traurig Melodie
die mich hinaus begleitet
kein trauriger Text
der mir den Weg bereitet

eine ewig lange Nacht die mich allein empfängt
der Mond der mir gewiesen worden war ist immer hier
keine Schatten, keine Dämonen, keine Fenster mehr verhängt
klar ist die Sicht, weiß ist das Licht, meine Hoffnung ist mit mir

Posted by Gedankenanschläge at 17:33 Comments Off on das letzte Lied
Saturday, October 07, 2006

Annihilate

freezing feelings
dark desires
precious pain
and lustful lies

casting shadows
down upon me
tragedy for
mezmerized

will ignore
the drive within me
will provoke
a total break

no walls, no pillows
will hold me now
I turn into
what i can’t fake

let loose everything now
everything that makes me be
annihilate the stupid vow
cutting, ripping it away
a wound left in its former stay
a scar will have its place on me

I celebrate
the death of death
scars make tough
this one is great

Posted by Gedankenanschläge at 16:27 Comments Off on Annihilate