Monday, January 26, 2009

Master

The Master of it all has knocked
His appearance strucked through the void
Pushes me into catatonia
And lays my breath down to the ground

The Master of it all is here
And this world has found an end
This bitter dream I shaking dreamt
Laid one more year into my hand

his eyes are wide
he’s the lost guard
the grinning betrayer
the missing shard

betrayer of eternal lust
betrayer of eternal war
betrayer of eternal smile
and in his heart there lies a star

it is him, the one lost guard
he is the one who’s to be found
the warden of the three old kings
he turned away, he turned around

Posted by Gedankenanschläge at 02:30 Comments Off on Master
Sunday, January 18, 2009

slowly crumbling forward grinning

every minute a new fix
far away from what I want
grasping every little crub
which still passes my weary hands

every minute a new fix
to trick myself another time
elaborating new faked reasons
and allow myself to carry on

but at once I freed my mind
at once I did not care at all
I watched the rain just falling down
I watched my hands build bigger things

like a landslide I moved on
every day destroyed me more
only exceeded by my gains
in pain I grinned, in joy I walked

Posted by Gedankenanschläge at 14:36 Comments Off on slowly crumbling forward grinning
Saturday, January 03, 2009

Blutrot

von einst her kam der Gedanke
die Welt um uns wäre die Schranke

schließlich jedoch schließt der Kreis
das Blut in meinen Adern heiß
da ich mich als die Schranke denke
zur einen oder andren Zeit
und obschon ich dagegen lenke
war ich niemals je soweit

den Hammer an mich selbst zu setzen
all das ganze zu zerfetzen
was ich jemals schuf und war
um wieder frei zu sein wie früher
mein Blut verschlingt mich ganz und gar
in meinen Ohren klingen Lieder

es lüstet mir nach Weltensterben
nach brennenden Berührungen
ich will den Frost in meinen Haaren
und gleichzeitig den Feuertod
ich will an heißem Fleisch langfahren
in dem auch kocht das Blut so rot

früher war ich noch frei im Geist
ohne Bindungen zumeist
ja früher war das Leben besser
da kämpfte ich noch mühelos
gegen die Welt an deren Messer
ich stehe und ich war zeitlos

doch mein Blut kocht heut von neuem
immernoch muss ich mich wehren
die Haut aus Rost springt von mir ab
und ein Vorhang geht hernieder
dieses Leben ist mein Grab
gegen den Irrsinn immer wieder

es lüstet mir nach Weltensterben
nach brennenden Berührungen
ich will den Frost in meinen Haaren
und gleichzeitig den Feuertod
ich will an heißem Fleisch langfahren
in dem auch kocht das Blut so rot

das Blut so rot in meinen Adern
lässt mich wieder mit mir hadern

es lüstet mir nach Neugeburt
nach Wiedererschaffung fort und fort
ich will das Menschenmeer zerstören
denn ich kann es nicht mehr sehn!
ich will nicht kümmern, ich will leben!
zusammen mit rotem Blut da stehn

Posted by Gedankenanschläge at 16:29 Comments Off on Blutrot